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Unsere Talente

Immer mehr Talente finden ungewöhnliche Wege in die Politik. Vier Talente und ihre Teams unterstützen wir im Superwahljahr 2021. Sie wollen die Politik aufmischen – mit klugen Ideen, neuen Ansätzen und viel frischem Wind.

Talente im Superwahljahr

Frau lacht zur Kamera

Lu Yen Roloff

#EinfachMachen in Potsdam - freie Kandidatin für den Bundestag

“Wenn wir uns organisieren, werden wir gewinnen”, ist Lu Yen überzeugt. Nach Jahren in der Zivilgesellschaft und im Aktivismus tritt sie in Potsdam als freie Kandidatin zur Bundestagswahl an, um das Direktmandat zu gewinnen: Mit einem klaren Fokus auf das 1,5 Grad-Limit und Gemeinwohl tritt sie an gegen Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Linda Teuteberg. 50.000 Stimmen benötigt sie hierfür. Ihre Strategie: Community Organizing. 

5.000 für 50.000: den ökologischen und sozialen Neustart einläuten 

Lu Yen wird einen Wahlkampf veranstalten, wie die Potsdamer*innen ihn noch nicht erlebt haben: Ohne Parteidisziplin, Fraktionszwang und Lobbyinteressen agiert die gelernte Journalistin frei und bürgernah. Sie greift Sorgen auf und organisiert eine Plattform rund um die Themen, die den Bürger*innen ihres Wahlkreises wichtig sind: etwa die Rettung des Seddiner Sees, der bereits unter den Folgen der Klimakrise leidet, die Stärkung lokaler Netzwerke und direktdemokratischer Partizipation im Wahlkreis. Lu Yen will den ökologischen und sozialen Neustart nach der Coronakrise wagen. Ihr Traum: Potsdam wird zur Klimahauptstadt Deutschlands. Wenn Lu Yen es gelingt, 5.000 Unterstützer*innen für den Wahlkampf zu gewinnen, kommt sie ihrem Ziel von 50.000 Stimmen sehr nahe. Egal, wie die Wahl ausgeht: Lu Yen, die bereits bei Greenpeace aktiv war und Extinction Rebellion in Deutschland mit aufgebaut hat, wird in Potsdam eine starke neue politische Bewegung gründen, die co-parlamentarisch den Wandel in Potsdam vorantreiben wird. Denn Politik ist für Lu Yen vor allem eins: #EinfachMachen!


Junger Mann guckt in die Kamera

Luca Piwodda

Freiparlamentarische Allianz (FPA) für Mecklenburg-Vorpommern

“Wir jungen Leute müssen jetzt politisch gestalten, denn es geht um unsere Zukunft. Deshalb kämpfe ich um jedes Amt und Mandat”, sagt Luca. 2018 gründete der damals 18-Jährige eine neue Partei, die Freiparlamentarische Allianz (FPA). Kurz darauf trat er mit einer Spitzenkandidatin bei der Bürgermeisterwahl in seiner Heimatstadt Gartz (Oder) gegen seinen Großvater an, damals SPD-Bürgermeister. Und gewann. 2021 will Luca in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern einziehen. 

Die 5-Prozent-Hürde knacken – mit Bürgerbeteiligung und Fokus auf die Jugend

“Ich erlebe so viel politischen Frust, gerade bei jungen Leuten. Da hilft nur eins: Bürgerbeteiligung, aber ernst gemeinte und innovative”, sagt Luca, der seine Partei eher als politisches Start-up versteht mit digitaler Projektplattform, flachen Hierarchien und moderner Kommunikation. Aktuell formiert sich die noch junge Partei zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, ist bereits in 13 von 36 Wahlkreisen vertreten, plant eine Beteiligungskampagne im Vorfeld der Wahl und einen innovativen Wahlkampf in ganz Mecklenburg-Vorpommern, um die 50.000 Stimmen zu gewinnen, die es für den Einzug in den Landtag braucht. Als Mitglied des Landtags will Luca sich unter anderem seinem Herzensthema widmen: der Verabschiedung eines Jugendmitwirkungsgesetzes, das erstmals Kinder- und Jugendparlamente in Mecklenburg-Vorpommern etabliert. 

Mit seinem Ideenreichtum macht Luca vielen Menschen in der Region Mut, die sich vor dem größer werdenden Einfluss der AfD fürchten. Die FPA ist eine echte, demokratische Alternative. Nicht nur, aber ganz besonders für die jungen Wähler*innen und ihre Rechte und politischen Interessen.


Drei junge Menschen sitzen auf Treppenstufen

Tiaji Sio

Diversitry - Das BIPoC-Netzwerk der Bundesministerien

“Die Politik in Deutschland muss für alle Teile unserer Gesellschaft da sein”, sagt Tiaji und blickt dabei kritisch auf die aktuellen Zahlen aus den Bundesministerien: Nur 12 Prozent der Mitarbeiter*innen haben eine Migrationsgeschichte; das liegt deutlich unter dem Schnitt in der Bundesbevölkerung von 25 Prozent. Immer noch scheint Vielfalt als Hindernis statt als Chance begriffen zu werden. 

Von der Vision zur politischen Idee: Diversität in den Bundesministerien 

“Soziale und ethnische Herkunft darf nicht mehr über den Lebensweg entscheiden”, so Tiaji. Deshalb gründet die 24-Jährige in einem sechsköpfigen Team das Netzwerk Diversitry, das in allen Bundesministerien aktiv wird und die dortigen Mitarbeiter*innen befähigt, sich politisch zu formieren: für ein faires Personalmanagement, für eine rassismuskritische Transformation der Behörden, für eine rechtliche Grundlage zur Etablierung von Diversitätsbeauftragten. Ein erstes Pilotprojekt, die Diplomats of Color, haben Tiaji und ihr Team bereits erfolgreich im Auswärtigen Amt gestartet. Dabei haben sie sich auch inspirieren lassen von der Regierung in Kanada, die Vorreiterin ist für eine moderne und innovative Diversitätspolitik. Im Superwahljahr hat Tiaji deshalb auch in Deutschland Großes vor, möchte ihre politische Idee skalieren: “Wir werden zur Wahl ein innovatives Diversitätsgesetz fordern, denn das Thema gehört auf die Agenda der Koalitionsverhandlungen. In jeder Partei.”


Lächelnde Frau vor dem Reichstagsgebäude

Verena Hubertz

Zukunftsfonds 2.0: Gemeinwohlorientierte Wirtschaftspolitik im Bundestag

“Klar, ich hätte auch bei Kitchen Stories bleiben können. Das wäre der einfache Weg gewesen”, sagt Verena. Aber den einfachen Weg hat sie nie gesucht, lieber den ungewöhnlichen, zum Beispiel als Querwechslerin in die Politik, in den Bundestag. Die SPD-Politikerin will sich im Parlament für einen Zukunftsfonds 2.0 einsetzen: ein Staatsfonds, der nicht nur junge, innovative Unternehmen aus Deutschland an die Weltspitze führen, sondern zugleich auch die Rentner*innen an Unternehmenserfolgen beteiligen soll. 

Zukunftsfonds 2.0: Unternehmen fördern, Rente stabilisieren 

“Ein Blick in den DAX zeigt, dass SAP der letzte digitale, deutsche Champion von Weltrang ist. SAP wurde 1972 gegründet! Es fehlt das Geld, um neue Ideen auch mal groß werden zu lassen”, sagt Verena, wenn sie die Grundidee ihres Zukunftsfonds 2.0 skizziert. Der derzeitige Zukunftsfonds sei zwar ein erster Schritt, vor allem aber für große Unternehmensfinanzierungen sei er zu klein. "Deutschland ist ein reiches Land, aber wir zehren von unserer Substanz”, betont Verena.  

Sie blickt nach Dänemark und erkennt dort deutlich mutigere, wirkungsvollere und – vor allem – am Gemeinwohl orientierte Staatsfonds-Modelle, die das Potenzial haben, den Wandel der Wirtschaft zu begleiten und dabei die Rentenkassen zu entlasten. “Vermögen entsteht nicht mehr nur aus Arbeit, sondern vermehrt aus Kapital. Mit dem Zukunftsfonds 2.0 partizipieren Oma und Opa an neuen Unternehmenserfolgen und wir bauen die Brücke zwischen Substanz und Zukunftsinvestitionen.”

Beta Phase

Zwei Männer, einander zugewandt einer lächelt.

Benjamin Gehne

Kommunalpolitik mit Zukunft

Benjamin Gehne denkt Stadtpolitik und politische Beteiligung neu und hat dafür die überparteiliche Bürgerplattform „Gemeinsam Handeln Magdeburg“ gegründet. Die Bürger*innen Magdeburgs können sich via Community Organizing vernetzen und engagieren. Zu den ersten Initiativen zählt ein Bürgerentscheid für sichere Mobilität und eine lebenswerte Stadt. Ein Bürgerrat soll folgen.

JoinPolitics ist überzeugt: Mit der neuen Art von Kommunalpolitik, die Benjamin anstrebt, hat er eine große politische Zukunft vor sich. Sein überparteilicher, lösungsorientierter Ansatz ist auf der Höhe der Zeit. Sein bürgerzentriertes Politikverständnis und die Fähigkeit, ungewöhnliche Allianzen zu schmieden sind Benjamins großes Plus. JoinPolitics hofft, dass mehr Talente wie Benjamin die politische Landschaft bereichern.

https://www.gemeinsam-handeln-md.de/

Acht Frauen in einem großen Raum.

future_s

Zukunftsweisende Politik

Wie sieht eine sozial gerechte, feministische, inklusive Zukunft aus? Und wie kommt unsere Gesellschaft dorthin? Diesen Fragen widmet sich future_s, ein Team von bereits etablierten Expertinnen für progressive Politik. Sie beraten politische Organisationen, Institutionen sowie Entscheidungsträger*innen und tragen zur öffentlichen Meinungsbildung bei.

‍JoinPolitics ist überzeugt: future_s ist eine der spannendsten politischen founder stories. Dass erfolgreiche und bekannte politische Akteurinnen wie Kübra Gümüşay, Teresa Bücker, Jeannette Gusko, Gün Tank, Ouassima Laabich-Mansour, Laura Gehlhaar, Franziska Korn und Laura Dornheim sich zusammenschließen, um nachhaltig Politik zu gestalten, hat enormes politisches Wirkungspotential.

Zwei junge Frauen

Sophie Pornschlegel & Susanne Zels

Disruption für ein geeintes Europa

Die Deutsch-Französin Sophie Pornschlegel und die Deutsch-Polin Susanne Zels gründen die Initiative WERTE VERBINDEN. Durch gezielte Mobilisierung von politischer und gesellschaftlicher Unterstützung will das Duo führende EU-Politiker*innen davon überzeugen, die Europäische Agentur für politische Bildung zu gründen – als dezentrale, digital arbeitende EU-Organisation, die politische Bildung grundlegend neu denkt und vermittelt.

JoinPolitics ist überzeugt: Susanne und Sophie sind Expertinnen für Europa. Sie entwickeln einen disruptiven und soliden Ansatz, mit dem sie es schaffen können, den zu häufig vernachlässigten Bereich der politischen Bildung in Europa mit neuem Leben zu füllen. Europäische Demokratie braucht Bildung und Europa im Herzen. Wir wünschen uns mehr neue und junge Gesichter wie Suse und Sophie im Europaparlament.

www.valuesunite.eu