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Portrait eines Mannes

Digitalisierung: Jetzt!

Luis Schäfer

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Thüringen, Wahlkreis 41

Luis Schäfer hat erst Informatik studiert und dann seinen Weg in die Politik gefunden. Seitdem konnte der 24-Jährige einiges an Erkenntnissen in der Kommunalpolitik sammeln. Durch seine gebündelten Erfahrungen aus Politik und Informatik-Studium ist er Profi, wenn es um Themen rund um Digitalisierung geht. Jetzt kandidiert Luis Schäfer nicht nur für die Kommunalwahl für den Geraer Stadtrat auf Listenplatz 3, sondern auch zur Landtagswahl im Wahlkreis Gera I auf Listenplatz 10 für BÜNDNIS90/ DIE GRÜNEN Thüringen – um die Entwicklungen im Themenfeld der Digitalisierung voranzutreiben.

 

Wer bist du und wofür brennst du?

Ich bin Luis Schäfer und komme aus Gera. Ich habe Informatik studiert und hänge gerade noch ein Politikwissenschaft-Studium dran. Meine Politisierung begann schon in der Schule, früh stand für mich fest: Ich möchte mit meinen Mitteln auch politisch aktiv werden. Versuchen, etwas zu bewegen. 

In das Digitalisierungs-Thema habe ich mich immer mehr eingelesen und den Kontakt zu Leuten gesucht, die diese Themen bearbeiten – auch weil ich in meiner Vita selbst damit zu tun habe. Dadurch habe ich meine Leidenschaft für Digitalisierungs-Themen, insbesondere für Verwaltungs-Digitalisierung, entdeckt. Da ist einfach so viel im Stocken, was ich in Bewegung setzen möchte.

 

Warum kandidierst du für den Landtag? Und warum jetzt?

Ich kandidiere für den Landtag, weil ich es wichtig finde, gerade jetzt Gesicht zu zeigen. Die rechten Kräfte, gerade auch in Thüringen, spielen leider eine immer größere Rolle – es kommt durchaus vor, dass sich einige davon eingeschüchtert fühlen. Ich gehöre zu den Personen, die meinen: Jetzt erst recht, jetzt muss jemand Flagge zeigen. Wir müssen die Demokratie verteidigen. Das war der Hauptgrund für meine Kandidatur. Aber es gibt natürlich auch Themen, die mich inhaltlich interessieren. Wie eben die Digitalisierungsthemen. Auch dafür möchte ich Flagge zeigen und deutlich machen, was es für gute Konzepte gibt und wie wir das hier bei uns vorantreiben können.

Wenn du deinen Wahlkreis in 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Potenzial – das ist ein gutes Wort, um meinen Wahlkreis zu beschreiben. Es gibt hier viel Potenzial, das nicht gut genutzt wird. Wir hatten in den letzten Jahrzehnten viel Wegzug, jetzt wachsen wir langsam wieder. Etwa mit einem besseren Ausbau der Verbindungen nach Leipzig und Jena wäre Gera attraktiver für Pendler*innen.

Ich würde auch „Vielfältig“ sagen. Es gibt viel zu sehen, was auf den ersten Blick nicht sofort auffällt, wenn man durch die Stadt läuft. Man bekommt vielleicht schnell den Eindruck, hier sei alles ein wenig tot, aber wenn man genauer hinguckt, entdeckt man viele Kultureinrichtungen, Vereine, Treffpunkte und ganz viele engagierte Menschen.

Und: Grün. Gera ist eine sehr grüne Stadt mit sehr viel Natur, dem Stadtwald oder dem Hofwiesenpark. Gerade der Hofwiesenpark ist der Aufenthaltsort im Sommer – zum Radfahren, Sport machen oder Eis essen. An diesem Ort herrscht ganz viel Leben.

 

Du kannst ein politisches Vorhaben sofort umsetzen. Wofür entscheidest du dich?

Für ein eigenständiges Digitalministerium auf Landesebene. Eigentlich braucht es das auch auf Bundesebene. Um eine gemeinsame Strategie zu fahren. Um eine Stelle mit Fachpersonal zu haben, das die Köpfe zusammensteckt, sich um die Themen kümmert und das Ganze vorantreibt. Und eben nicht, wie es aktuell ist, dass alle Ministerien ihre eigene Suppe köcheln und keiner so genau weiß, was bei den anderen passiert.

Das dauert natürlich seine Zeit, aber diese Verwaltungsstrukturen müssen aufgebaut werden, damit eine proaktive Verwaltung als Dienstleistung entstehen kann. Für ein zeitgemäßeres, moderneres Leben, in dem man keine 20 Anträge mehr stellen muss, um zum Beispiel an einen Kita-Platz zu kommen. Es erhöht einfach die Lebensqualität, wenn man sich nicht mehr mit Behördengängen herumschlagen muss.

 

Politik mal beiseite geschoben: Welches Talent schlummert noch so in dir?

Talent ist vielleicht hoch angesetzt, aber ich mache sehr viel Sport. Gerade Calisthenics, also Sport mit dem eigenen Körpergewicht. Das kann man gut ohne ein Fitnessstudio-Abo machen. Im Hofwiesenpark haben wir seit kurzem auch einen Calisthenics-Park. Man muss kein Geld ausgeben, hat trotzdem diese soziale Komponente und hält sich fit. In Gera gibt es dafür viele tolle Möglichkeiten.

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