Antonia, was nimmst du aus dem Professional Year bei JoinPolitics mit?
.png)
Ein Jahr lang an der Schnittstelle von Innovation und Politik arbeiten: Antonia gibt uns Einblicke in ihr Professional Year bei JoinPolitics. Als Junior Managerin Scouting & Auswahl ist sie seit Juni 2025 ganz nah dran an den mutigen Köpfen von morgen. Im Interview erzählt sie, was sie in den letzten Monaten gelernt hat und warum das Jahr weit mehr ist als reine Arbeitserfahrung.
Antonia, was war dein größter Lernmoment oder Aha-Moment während des Jahres bei JoinPolitics? Gab es eine Situation, die dich besonders geprägt hat?
Mein größtes Learning: Machen ist eines der stärksten Gegenmittel gegen Resignation und Hoffnungslosigkeit. Für mein Professional Year bei JoinPolitics habe ich mein Sicherheitspolitik-Studium pausiert, also ein Fach, in dem man sehr große Probleme analysiert und oft feststellt, dass es fast unmöglich ist, diese zu lösen. Diese Art von Ohnmacht spüren, glaube ich, gerade viele Menschen.
Zu JoinPolitics zu kommen fand ich deswegen wahnsinnig erfrischend. Wir bringen Menschen zusammen, die “einfach mal machen” - die Lösungen umsetzen, und zwar erfolgreich. Beispiele wie Luca Piwodda oder Natascha Sagorski zeigen, dass Gestalten hin zum Besseren tatsächlich geht. Auch in der heutigen Zeit, die sich oft so festgefahren anfühlt.
Was hast du in diesem Jahr gelernt, das dir kein Seminar an der Uni hätte vermitteln können?
Kommunikation! Ich habe in diesem Jahr so viele Menschen einfach mal “angequatscht” wie noch nie zuvor, von einem spontanen Gespräch mit Luisa Neubauer an der Kaffeemaschine im Büro bis hin zur “Kaltakquise” eines Bundestagsabgeordneten bei einer Konferenz.
Das Jahr hat mich auch in team-interner Kommunikation unheimlich geschult: Was entscheide ich eigenständig, wozu stimme ich mich ab? Wie gestalte ich Abstimmungsprozesse mit mehreren Teammitgliedern effizient? Oder auch: Wie viel schreibe ich in ein Briefing hinein? Was ist zu wenig, was zu viel Information?
Kommunikations-Skills braucht man überall im Berufsleben, und ich nehme definitiv eine niedrigere Hemmschwelle und ein feineres Gespür für den richtigen Ton im richtigen Moment mit.
Was hat dich damals überzeugt, dich bei JoinPolitics zu bewerben?
Ich kannte zwei Alumni-Talente - Milad Tabesch und Anna Peters - aus anderen Kontexten, und wusste, dass beide total coole Projekte umgesetzt haben, und dafür von JoinPolitics gefördert wurden. Dadurch hatte ich schon ein positives und greifbares Bild von JoinPolitics und habe nicht lange gezögert, als ich die Stellenausschreibung entdeckt habe.
Letztlich überzeugt hat mich dann der sehr freundliche, menschliche und zugewandte Auswahlprozess. Im Bewerbungsgespräch habe ich direkt gemerkt, dass es gut passen wird mit der Teamkultur bei JoinPolitics. Überrascht hat mich dennoch, wie viel ich tatsächlich mitgestalten konnte. Ich durfte zum Beispiel mit der Leitung des Auswahlprozesses richtig Verantwortung übernehmen, das war großartig!
Neugierig geworden? Dann bewirb dich hier bis zum 30. März und werde die Nachfolge von Antonia!